Todesdrohung E-Commerce: Wie sich Versender selbst das Wasser abgraben

25.06.12 Todesdrohung E-Commerce, Rettungsanker Multichannel: Nach Neckermann und Otto macht nun auch das Versandhaus Walz mit negativen Schlagzeilen auf sich aufmerksam. Rund 200 Vollzeitstellen will der Spezialversender aus Oberschwaben abbauen, um dauerhaft mit preisaggressiven Onlinehändlern konkurrieren zu können. Doch dieses Vorhaben wird Versandhändlern nur gelingen, wenn man interne Strukturen auf den Prüfstand stellt. Denn Probleme bereitet vielen Katalogversendern nicht nur der Wettbewerb.

  (Bild: Didi01/pixelio.de)

Bild: Didi01/pixelio.de

Jetzt hat es also auch das Versandhaus Walz Relation Browser erwischt. 200 Vollzeitstellen will das Unternehmen mit Sitz in Bad Waldsee abbauen, um Kosten zu senken und wettbewerbsfähig zu bleiben (siehe Kasten). Eine Begründung, die wir in ähnlicher Form bereits von Otto Relation Browser und Neckermann Relation Browser in den vergangenen Wochen zu hören bekommen haben. Wollen doch die Hanseaten mit ihrem Projekt Fokus künftig ebenfalls Kosten sparen, während Neckermann mit einem drastischen Kahlschlag den drohenden Kollaps vermeiden will.

Während also vor allem der E-Commerce in Deutschland boomt wie nie, geraten die klassischen Katalogversender zunehmend unter Druck. Das sei kein Zufall, meint der auf Handelsmarketing und E-Commerce spezialisierte Berater Patrick Palombo Patrick Palombo in Expertenprofilen nachschlagen : „Der Feind lauert meist in den betroffenen Unternehmen selbst.“ Und tatsächlich beobachten auch wir einige Gründe, die diese provokante These stützen – und damit leider auch für weitere Katalogversender eine schwarze Zukunft zeichnen:

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